Silke Luinstra

Wie ich zu dem gekommen bin, was ich heute tue

Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist mir ein zentrales Anliegen. Seit ich vor 12 Jahren als Organisationsentwicklerin in einem der ersten zertifizierten Unternehmen das Audit "Beruf und Familie" begleitet habe, beschäftige ich mich mit den verschiedenen Aspekten des Themas Vereinbarkeit. Vor diesem Hintergrund arbeite ich heute als Beraterin für Beruf und Familie.

Was mich für diese Tätigkeit qualifiziert?

  • fundiertes Wissen über Vereinbarkeit - auf organisationaler und familiärer Ebene
  • Erfahrung mit der Umsetzung der Maßnahmen in der Rolle der internen Organisationsentwicklerin
  • Tätigkeit als Organisationsberaterin in der Konzeption und Umsetzung von Veränderungsprojekten
  • Kompetenz und Erfahrung in der ganzheitlichen Planung, Begleitung und Umsetzung von Projekten
  • Coachingkompetenz

Und formal:

  • Diplomkauffrau mit Schwerpunkt Personalmanagement
  • systemische Beraterin in Organisationen (Institut für Systemische Beratung, Wiesloch, 2-jährige Ausbildung)
  • Prozessbegleiterin in Projekten (Consensa, Hamburg, 1-jährige Ausbildung)

Ehrenamtlich engagiere ich mich als Bundesvorsitzende für den Verband Berufstätiger Mütter.

Geboren und aufgewachsen bin ich im Norden Deutschlands, und nach 9 Jahren in Baden-Württemberg bin ich zurück in Hamburg – der Stadt, für die mein Herz schlägt. Ich lebe hier mit meinem niederländischen Ehemann und meinen beiden Kindern.

Sie interessieren sich für meinen formellen Werdegang?
Sie können sich hier meinen Lebenslauf anschauen oder mein
Profil auf www.xing.com besuchen.

E-Mail: sl@luinstra.de

Über meine Tätigkeit als Beraterin für Beruf und Familie hinaus bin ich als Ausbilderin, Trainerin und Beraterin tätig. Mehr wissen...

In Kürze...

Weshalb machen Sie "Vereinbarkeit" zu Ihrem zentralen Thema?

Weil es mir ein wichtiges Anliegen ist, dass alle - Männer wie Frauen - Beruf und Familie in einer gesunden Weise vereinbaren können. Unternehmen profitieren von motivierteren, engagierten Mitarbeitern - und von handfesten ökonomischen Vorteilen, z.B. durch nachgewiesen geringeren Krankenstand und sinkende Fluktuation.

Welche Projekte begleiten Sie im Moment?

Ich begleite einen Konsumgüterkonzern bei der Konzeption und Umsetzung vereinbarungsgerechter Personalpolitik. Außerdem unterstütze ich eine Hamburger Behörde bei der Einführung mobilen, ergebnisorientierten Arbeitens. Zu dem Thema organisiere ich auch gerade ein Symposion.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen?

Das ist genau das mobile, ergebnisorientierte Arbeiten. Wir können uns heute viel mehr als wir es tun von festen Arbeitsplätzen lösen - und so zu höherer Effizienz und besserer Vereinbarkeit beitragen. Beide Effekte sind in Praxis und Theorie nachgewiesen. Ich möchte einen Beitrag dazu leisten, diese flexible Art zu Arbeiten stärker zu verbreiten und gesellschaftlich zu verankern.

Was sagen Kunden über Sie?

Das schönste Feedback war: " Bei Ihnen kommen Kompetenz und Leidenschaft zusammen" (Dr. Reinhard Steinbring, Sparkasse Südholstein).

Was können Familien zu Vereinbarkeit beitragen?

Sehr viel. Eine Klärung der Rollen und Verteilung der familiären Aufgaben ist eine Grundvoraussetzung, um Beruf und Familie leben zu können. Wenn einer alleine die gesamte Familienarbeit leistet, bleibt wenig Zeit und Energie für anspruchsvolle, engagierte Erwerbsarbeit. Auch der Effekt ist bewiesen.

Wie leben Sie privat?

Mit meinem Mann und meinen zwei Kindern im Alter von 6 und 3 Jahren in einem Haus. Auch bei uns ist zu Hause viel zu tun. Mein Mann und ich teilen uns die Familienarbeit. Auch die Kinder helfen altersentsprechend mit - und tun das (meistens...) gerne. Aber es braucht immer wieder Gespräche darüber, wer was macht.