Moderne Zeiten - Arbeiten frei von Zeit und Raum?
Das Thema
- Nur wer am Arbeitsplatz sitzt, der arbeitet! Denn Anwesenheit ist erforderlich, um Arbeit zu erledigen.
- Ergebnis und Leistung sind proportional zu Anstrengung und Anwesenheit.
- Arbeit außerhalb der „normalen Arbeitszeit“ ist nicht gut für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Stimmen diese Annahmen über Arbeit noch? Oder kommen sie aus einer anderen, vergangenen Zeit? Letzteres scheint der Fall. Doch wie sieht Arbeit stattdessen aus? Oder wie könnte sie aussehen? Was wäre, wenn gelten würde:
- Arbeit ist kein Ort, an den man geht,
sondern eine Tätigkeit. - Niemand spricht mehr darüber, wie
viele Stunden er arbeitet, sondern was er erreicht hat. - Jeder kann arbeiten, wann, wo und wie er möchte – solange die Ergebnisse den Erwartungen entsprechen.
Klingt unrealistisch. Vielleicht. Aber können wir nicht unsere Annahmen über Arbeit verändern und durch neue, zukunftsweisende ersetzen? Die technischen Möglichkeiten gibt es. Und die Folgen sind für alle positiv: Mitarbeiter bekommen die Möglichkeit, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen und ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Unternehmen profitieren von höherer Motivation, Zufriedenheit, Effizienz und Produktivität.
Folgende Fragen standen daher im Mittelpunkt unserer Veranstaltung:
Welche Annahmen über Arbeit sind heute passend – für Arbeitgeber und Mitarbeiter? Welche Möglichkeiten und Grenzen hat die Flexibilisierung der Arbeit? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Welche Hindernisse wird es bei der Einführung flexibler Arbeit geben? Welche Erwartungen haben Arbeitnehmer unterschiedlicher Generationen an ihren Arbeitsplatz? Welche Auswirkungen hat die Flexibilisierung auf die Vereinbarkeit von Beruf und (Familien)Leben?
Die Veranstaltung
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Impulsvorträgen zu bereits realisierten ortsunabhängigen Arbeitsmodellen. In einer Podiumsdiskussion beleuchten Experten verschiedene Aspekte des Themas wie z.B. organisatorische, personalrechtliche und unternehmenskulturelle.
In anschließenden Diskussionsrunden vertieften die Teilnehmer einzelne Aspekte.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom VBM – Verband Berufstätiger Mütter – und der Beratungsstelle „Wirtschaft und Familie“ in der IHK zu Lübeck ausgerichtet.
2. Sept. 2011
in Lübeck
Dokumente zur Veranstaltung
Folien zu allen Vorträgen finden Sie hier.

